ZWP online: Steuerhinterziehung kann Approbation kosten

Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Wer Steuern hinterzieht, muss nicht nur mit hohen Geldstrafen oder gar Freiheitsentzug rechnen. Ein Arzt, der mit erheblicher krimineller Energie dem Fiskus massiv, beharrlich und über einen langen Zeitraum Steuern vorenthält, kann dadurch sogar seine Approbation verlieren. Denn auch ein nicht berufsbezogenes Fehlverhalten kann zu einem Widerruf der Approbation führen. weiter lesen…

Die Haftung des Zahnarztes: Grundlagen, Voraussetzungen und Folgen

von Rechtsanwältin Julia Godemann, LL.M, Dierks + Bohle Rechtsanwälte, Düsseldorf, www.db-law.de

Wenn während oder nach einer zahnärztlichen Behandlung bei einem Patienten Komplikationen auftreten oder dieser mit dem Behandlungsergebnis unzufrieden ist, stellt sich die Frage: Welche Pflichten treffen den Zahnarzt im Rahmen der Behandlung? weiter lesen…

Arzt muss nicht nur über eigene Leistung wirtschaftlich aufklären

Ausgabe 1/201430.01.2014 –  Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat entschieden, dass ein Arzt wegen Verletzung der Pflicht zur wirtschaftlichen Aufklärung des Patienten Schadensersatz auch für die Leistungen eines von ihm beauftragten Labors zahlen muss. Dem Urteil vom 18. September 2013 (Az. 5 U 40/13) liegt der Fall einer Privaten Krankenversicherung zu Grunde, die von einem Allgemeinmediziner Behandlungskosten zurückforderte, da nach Auffassung der Versicherung die Zahlungen ohne rechtlichen Grund geleistet wurden. weiter lesen…

Sachlich begründete schlechte Arzt-Noten im Web legal

Ausgabe 12/201309.01.2014 –  Das Landgericht (LG) Kiel hat entscheiden, dass negative Bewertungen in sogenannten Arzt-Bewertungsportalen zulässig sind.

Dem Urteil vom 6. Dezember 2013 (Az.:5 O 372/13) lag der Fall eines Gynäkologen zu Grunde, der im Internet von einer Patientin eine negative Bewertung erhalten hatte. Der Arzt klagte daraufhin gegen die Betreiberin des Portals auf Löschung. weiter lesen…

Diskriminierende Kündigung kann teuer werden

02.01.2014 –  Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass eine Kündigung  einer schwangeren Arbeitnehmerin unter Verstoß gegen das Mutterschutzgesetz eine Benachteiligung wegen des Geschlechts darstellt und einen Anspruch auf Entschädigung zur Folge hat. Dem Urteil vom 12. Dezember 2013 (Az.: 8 AZR 838/12) liegt der Fall einer Klägerin zu Grunde, die sich aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert sah. weiter lesen ….