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Philosophisch:

“Ich bin ich selbst”

Jeden Tag anders, aber immer ich selbst.

Sie zählen meinen Charakter auf. In Worten, als würden sie Dateien auf einem Computer ordnen. Du bist so… Du kannst… Meine Nachbarin meint, ich wäre ruhig. Meine Freunde sagen, ich wäre ein Wildfang. Ich denke, ich bin beides.
Manche sonnen sich mit mir. Andere schütteln den Kopf über Leichtsinn und Dummheit. Wenn ich so wäre wie andere mich wollten, wäre ich nicht ich selbst.

Erwartungen strukturieren das Leben. Hier zumindest. Hier, wo das Morgen immer mehr Gewicht als das Heute hat und Anstrengung immer nach vorne gerichtet sein muss, damit sie auch Anerkennung erfährt. Wir erwarten viel. Von uns selbst, von anderen, vom Leben.
Wenn die Erwartungen nicht eintreffen, wird man unruhig. Die Spannung dazwischen heißt Unzufriedenheit und die wiederum prägt die Erwartungen, Sehnsüchte und Vorstellungen. Im Grunde windet sich unser Hirn darum, wie etwas oder jemand zu sein hat. Natürlich funktioniert der/die/das nicht so, wie man es erwartet und dann muss man handeln oder schimpfen, oder lachen oder weinen.

Eigentlich bin ich mit mir sehr zufrieden. Wenn ich nicht so bescheiden wäre, wäre ich vielleicht sogar ein bisschen stolz auf mich.

Vielleicht ergibt mein Geschriebenes keinen Sinn. Aber es macht mich froh. Vielleicht wird es irgendwann eine gute Erinnerung sein.

SH-